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Skitag 2019: Ein Gedächtnisprotokoll mit Einschüben

Der Bericht des grandiosen Skitags vom Sonntag als einzigartiges Gedächtnisprotokoll von Claudio, ergänzt mit Einschüben von Ellä.

Der Skitag startete bereits sehr früh morgens am Kreuzbühlweg in Winkeln. Um 5.45 Uhr startete der von Antonia Seitz programmiere Backofen, um frische Brötchen aufzubacken. Zu den Brötchen aber später – jetzt zu Tobias und Claudio, die wach sind, jedoch noch nicht auf den Beinen.

Während sich Claudio mit Katrin in aller Ruhe bereit machen konnten, hatte Tobias einen grossen Stress, da er neben seinen morgendlichen Ritualen auch noch die Brötchen schmieren und belegen musste. Um 6.20 Uhr fuhr aber wie immer der VBSG-Bus und wir trafen pünktlich bei der Kirche in Bruggen ein. Kurze Zeit später traf auch der Car ein und wir konnten unsere Fahrt nach Davos beginnen.

Die wichtigsten Ereignisse der Reise:

  • Kurz nach der Abfahrt wurde bereits das erste Bier konsumiert.
  • Tobias war, dank seinen an die Mitfahrer verteilten Brötchen mit Dry Aged T-Bone Steak-Stücken, schon am frühen Morgen der Held.
  • Im Rheintal gibt es diverse Berge, die Claudio noch nicht ganz auseinanderhalten kann (Christan aus Deutschland hilft aber immer gerne bei Geografie, auch ohne Schweizer Pass).

Einschub I: Selina liess eine Strichliste für die Mittagspizzen kursieren. Claudio und Ellä spielten Mike Shiva und sagten voraus, dass das am Mittag noch für Verwirrung sorgen wird.

Einschub II: Wie immer ging das Bier vor Landquart aus. Diesmal aber nicht bei der Rückfahrt, sondern schon bei der Hinfahrt…

Nach kurzem ober langem umziehen für das Skifahren klingelte zum ersten Mal die Bussenkasse der Herren, denn Bächi hatte seine Handschuhe beim Bus vergessen. Nach dem Umtausch der Tageskarte und der ersten Bergfahrt mit der Standseilbahn trennten sich die Wege.

Tobias, Bächi und Claudio entschieden sich bereits wieder für die Talabfahrt nach Davos Dorf, denn diese war oben noch unberührt. Im unteren Teil war sie jedoch schon von vier Ferienhausbesitzern stark verfahren. ;-)

Nach einer erneuten Bergfahrt fuhren wir die lange und super präparierte Abfahrt nach Schifer. Es war eine wahre Freude, denn die Pistenverhältnisse waren genau so gut, wie sie uns der Carchauffeur beschrieben hatte.

Nach der Bergfahrt trafen wir einige Bröggler, verloren diese jedoch gleich wieder auf der erneuten Talfahrt nach Schiefer. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass diese Abfahren ziemlich rasant und kräftezehrend waren. Daher entschieden wir uns nach der dritten Abfahrt nach Schiefer im Schieferstall eine Pause einzulegen.

Einschub: Ziemlich genau gleichzeitig kannte sich die lokale Pistenexpertin L.K. besser aus als alle ihre Begleiter. Als einzige fuhr sie richtig nach rechts, alle anderen drei fuhren falsch nach links. Der verzweifelte Versuch von M.H., nach dem Missgeschick per Telefon für ein Wiedersehen zu sorgen, scheiterte kläglich.

Es ist nun 11.30 Uhr und am Kreuzbühlweg in Winkeln ist auch Antonia aufgestanden. Tobi und Bader haben aber andere Probleme, denn sie erkennen, dass sie das Mittagessen um 12 Uhr im Restaurant Höhenweg nicht schaffen und kontaktieren Katrin. Diese ist nur bedingt erfreut, leitet aber die Info weiter und legt wieder auf.

Währendessen wird der erste Zwetschgenlutz konsumiert und ein Hauskaffe (Schieferlutz) geordert. Nach dessen Konsumation wurde uns fast schlecht und wir wollten wissen was da drin ist. Recherchen ergaben, dass es Alkohol mit 72vol% war.

Einschub I: Die Jury im «richtigen» Restaurant beriet gleichzeitig drüber, welche Busse den beiden Verspäteten nun aufgeschrieben werden kann. Zu spät? Zu spät abgemeldet? Unentschuldigt? Egal, Hauptsache Busse.

Einschub II: Das nochmalige Abzählen der bestellten Pizzen ergab eine Differenz. Minus zwei fehlende Personen, trotzdem plus eine Pizza. Mike Shiva hatte recht.

Einschub III: Bächi war sich nicht mehr sicher, welche Pizza er bestellt hatte. Das einzige, was er mit Garantie sagen konnte: Es war nicht die mit Thon.

In der Schieferstallbar wurde es derweil nie langweilig, denn es trafen fünf zunächst fremde Personen ein, von denen Claudio nach langem hin und her gleich vier kannte und wir deshalb noch einem weiteren Lutz, ein Fröschli und einem Moscato konsumierten. Danach brachen wir dann auch auf zum Höhenweg, wo es dann auch noch für uns eine Pizza gab.

Einschub: Um nochmal auf die 72vol% Bezug zu nehmen: Genau so sahen Tobias und Bader beim Eintreffen im Restaurant Höhenweg dann auch aus.

Nach dem Essen und zwei weiteren Fahrten traten Tobi, Bader und Hädi die Talabfahrt an und verstauten bereits ihre Ski und Snowboards im Car, um anschliessend traditionell zum Aprés-Ski zu gehen.

Einschub: Völlig überraschend traf der Sohnemann von Mäsi auch in Davos beim Bus ein. Für einmal war bei der Rückfahrt kein Zwischenstopp bei der Talabfahrt in Küblis nötig.

Vor der Abfahrt schossen wir noch das obligatorische Selfie und machten uns auf den Weg zum Bus und traten die Heimreise an.

Anmerkung: Das Gedächtnisprotokoll von Claudio endet an dieser Stelle abrupt. Ob das etwas mit den 72vol% zu tun hat? ;-) Darum...

Letzter Einschub – Erkenntnisse von der Heimreise:

  • Alan hat einen sehr guten Musikgeschmack. Um dauerhaft Bus-DJ zu werden, muss er aber mehr Hits spielen.
  • Zu Ehren von Manu wurde die Hymne «Bed of Roses» zum Besten gegeben.
  • Ein Bus kann notfalls im Stau auch mit der Handbremse wenden. Oder wie war das?
  • Bächi hat kein Verständnis für das gemeinsame Lied von Bader und Ellä.
  • Auch die jüngste Generation kennt den Macarena-Tanz.

Danke Selina für die Organisation. Und danke allen, die dabei waren. Der Tag war ein einziges, grosses Highlight.